Zitate

Das Bestehende ist in dem Maße entsittlicht, daß man ihm gerade ins Gesicht spucken kann, und es zieht es vor, davonzuschleichen, hütet sich wohl davor, Anklage zu erheben und dergleichen. Entsetzlich, in welche Tiefe das Bestehende herabgesunken ist, welche Tiefe von Jämmerlichkeit und Spießbürgerlichkeit und Mittelmäßigkeit und Lüge.  Sören Kierkegaard


Ebenso denn in des Lebens Wirklichkeit. Was ist Spießbürgerlichkeit, was ist Geistlosigkeit? Es ist dies, daß man den Maßstab verändert hat durch Fortlassen der Ideale, daß man den Maßstab verändert hat gemäß dem, wie wir Menschen, die jetzt hierzuort leben, nun einmal sind. Ganz Europa kann spießbürgerlich sein, und eine kleine entlegene Landstadt kann vielleicht es nicht sein. Alles hängt davon ab, ob der wahre Maßstab angewandt wird. Aber das sinnliche Wohlsein ist kein Freund vom Maßstab der Ideale.
Siehe, deshalb ist es mit der Christenheit zurückgegangen, weil man die Nachfolge abgeschafft und sie noch nicht einmal angebracht hat, um zu drücken – eine umgekehrte babylonische Empörung wider den Himmel, eine umgekehrte, denn in Babel versuchte man (was bei aller Verleugnung doch weit, weit vorzuziehen ist) mit einem Aufstand den Himmel zu stürmen, das andre ist ein Versuch, in Eigenklugheit und Selbstzufriedenheit vermöge eines Abfalls vom Himmel und von den Idealen geschieden zu werden.

Sören Kierkegaard


Aber wie man das Christentum jetzt wendet, haben wir Menschen Gott richtig schlau eine wächserne Nase gedreht. Wir reden davon, daß Gott Liebe ist, daß wir Gott lieben (wer liebt nicht Gott, was für ein Unmensch, Gott nicht zu lieben usw.), und zuletzt rechnen wir wohl sogar darauf, durch dies ständige Reden davon, daß Gott Liebe sei und daß wir ihn lieben, zuletzt erreichen zu können, daß nicht einmal er selbst sehen kann, wie unser Verhältnis zu ihm ganz einfach natürliche Selbstsucht ist, die Art Liebe, die darin besteht, sich selbst zu lieben – denn die Liebe, welche wirklich liebt, drückt das ja dadurch
aus, daß sie nach dem Willen des Geliebten tut, also der Welt entsagt, falls das gewünscht wird, während wir zusehen, daß wir den lieben Gott zu Hilfe bekommen (und ihn zu dem Zweck, wie es heißt, auch lieben), um womöglich ein recht behagliches und genußreiches Leben zu führen. Sören Kierkegaard


Das Christentum des Neuen Testaments ist gar nicht da. Hier gibt es nichts zu reformieren; es geht darum, Licht zu bringen in ein Jahrhunderte hindurch fortgesetztes, von Millionen (mehr oder minder schuldvoll) begangenes christliches Kriminalverbrechen, wodurch man scharfsinnig – unter dem Namen einer Vervollkommnung des Christentums – versucht hat, das Christentum Stück für Stück Gott abzulisten, und es dahin gebracht hat, daß das Christentum genau das Gegenteil dessen ist, was es im Neuen Testament ist.

Solange das nicht geschieht, solange man entweder so tut, als sei nichts geschehen, als habe alles seine Richtigkeit und sei das, was wir Christentum nennen, das Christentum des Neuen Testaments, oder man Künste braucht, um den Unterschied zu verbergen, um den Schein aufrechtzuerhalten, daß es das Christentum des Neuen Testaments sei: solange wird das christliche Kriminalverbrechen fortgesetzt; hier kann nicht die Rede davon sein zu reformieren, sondern davon, Licht zu bringen in diesen christlichen Kriminalfall. Sören Kierkegaard


Das ist meine ständige Behauptung: Das bißchen Frömmigkeit, welches in der Christenheit da ist, ist alttestamentliche Frömmigkeit (ein Hangen an diesem Leben, ein Hoffen darauf und Glauben daran, daß Gott einen in diesem Leben segnen werde usw., so daß der Beweis dafür, daß man Gottes Freund ist, darin liegt, daß es einem gut geht in der Welt), und doch setzt man ständig Christi Namen hinzu.  Sören Kierkegaard


Da die Türen verschlossen waren, kam Christus zu den Jüngern.Dergestalt müssen die Türen verschlossen sein, verschlossen vor der Welt – dann kommt Christus hinein, durch verschlossene Türen, er kommt ja auch von inwendig her. Als das Christentum stritt, da waren die Türen stets verschlossen – die Ungleichartigkeit des Christlichen. In der Christenheit hat man die Türen sperrangelweit offen stehen lassen – Gleichartigkeit mit der Welt –, dann kommt Christus auch nicht. Sören Kierkegaard


Von Nichts kann man nicht leben. Das hört man so oft, besonders von Pastoren. Und gerade die Pastoren bringen folgendes Kunststück fertig: das Christentum ist gar nicht da – dennoch leben sie davon. Sören Kierkegaard


Aber da nun doch einmal lange Kleider die Standeskleidung der Pfarrer geworden sind, so kann man auch sicher sein, daß das etwas bedeutet, und ich glaube, daß man das Wesen oder Unwesen des amtlichen Christentums höchst bezeichnend erfassen kann, wenn man darauf achtet, was es bedeutet. Lange Kleider bringen unwillkürlich auf den Gedanken, daß man etwas zu verbergen habe; wenn man etwas zu verbergen hat, sind lange Kleider sehr zweckdienlich – und das amtliche Christentum hat außerordentlich viel zu verbergen, denn es ist von Anfang bis Ende eine Unwahrheit, die deshalb am besten – unter langen Kleidern verborgen wird. Sören Kierkegaard


Die Gattung Menschen, welche heute lebt, könnte etwas so Kräftiges wie das Christentum des Neuen Testaments überhaupt nicht vertragen (sie würde daran sterben oder den Verstand verlieren), ganz im gleichen Sinne, wie Kinder starke Getränke nicht vertragen können, weshalb man für sie ein wenig Limonade bereitet – und das amtliche Christentum ist Limonadengewäsch für die Art Wesen, die man jetzt Menschen nennt, es ist das Stärkste, was sie vertragen können, und dieses Gewäsch nennen sie dann in ihrer Sprache Christentum, ähnlich wie ja Kinder ihre Limonade Wein nennen.
Deshalb will ich lieber, als daß ich auch nur mit dem äußersten Tausendstel vom Nagel meines kleinen Fingers am amtlichen Christentum teilnehme, unendlich lieber will ich Folgendes ernsthaft mitmachen: Im Kramladen kauft man eine Fahne; sie wird entfaltet; mit großer Feierlichkeit trete ich zu ihr hin, erhebe die drei Finger und schwöre auf die Fahne. Kostümiert mit Dreispitz, Patronentasche, Säbel (alles aus dem Kramladen) besteige ich dann ein Steckenpferd, um, im Gleichtritt mit den andern, einen Angriff auf den Feind zu machen, unter Verachtung der Todesgefahr, in die ich mich sichtbarlich stürze, mit dem Ernst eines Menschen, der weiß, was es bedeutet, auf die Fahne geschworen zu haben. Aufrichtig gesprochen – ich bin kein Freund davon, bei dieser Art Ernst mitzumachen; schlimmstenfalls aber tue ich es doch unendlich lieber, als daß ich teilnehme am Ernst des amtlichen Christentums, des Sonntagsgottesdienstes der Eidgebundenen.
Das Erstere heißt doch nur, sich selber zum Narren halten, das Letztere heißt, Gott zum Narren halten. Sören Kierkegaard


Schau, das ist wieder eine Folge der Grund-Verwirrung: daß das Christentum nicht von Zeugen, sondern von Lehrern verkündigt wird. Sören Kierkegaard


Laß uns die Mathematik nehmen. Es ist sehr möglich, daß ein berühmter Mathematiker z.B. Märtyrer seiner Wissenschaft würde – deshalb steht nichts im Wege, daß ich Professor in dem Fach werde, das er vorgetragen hat. Denn hier ist die Lehre, die Wissenschaft das Wesentliche, das persönliche Leben des Lehrers das Zufällige.
Aber ethisch-religiös, und besonders christlich, gibt es keine Lehre in dem Sinne, daß sie das Wesentliche ist und die Person das Zufällige; hier ist die Nachfolge das Wesentliche. Was für ein Unsinn dann, daß jemand, anstatt Christus nachzufolgen oder den Aposteln oder zu leiden, wie sie gelitten haben, daß jemand statt dessen Professor wird – in welchem Fach? Ja, darin, daß Christus gekreuzigt wurde und die Apostel gestäupt.
Es fehlte bloß, daß auf Golgatha ein Professor zugegen gewesen wäre, der sich sogleich niedergelassen hätte als Professor – der Theologie? Ja, da sehen wir, die Theologie war damals noch nicht aufgekommen, deshalb wäre damals recht deutlich geworden: Sollte er Professor in irgendeinem Fach werden, dann darin, daß Christus gekreuzigt war. Also Professor werden darin, daß ein anderer totgeschlagen wird. Es könnte ganz schnurrig sein, einen solchen Professor den ganzen Feldzug mitmachen zu lassen. Er würde also zuerst Professor darin, daß Christus gekreuzigt war. Nun begännen die Apostel. Da werden Petrus und Jakobus vor den Hohen Rat gebracht, und darauf gestäupt – sogleich wird das zu einem neuen Paragraphen, und der Professor wird noch am selben Tag Professor darin, daß Petrus und Jakobus gestäupt wurden. Der Hohe Rat verbietet darauf den Aposteln, Christus zu verkündigen.
Aber was tun die Apostel? Sie lassen sich nicht irremachen, fahren mit dem Verkündigen fort, denn man muß Gott mehr fürchten als die Menschen – und der Professor läßt sich auch nicht irremachen, er wird Professor darin, daß Petrus und Jakobus, ungeachtet sie gestäupt worden waren, sich doch nicht hindern ließen, die Wahrheit zu verkündigen – denn ein Professor muß den neuen Paragraphen mehr lieben als Gott und die Wahrheit. Der »Professor« kommt stets mit – es ist ja auch das Stichwort für den Professor, daß er mitkommt, mit der Zeit mitkommt, hingegen nicht, daß er nachkommt, Christo nachfolgt.
Angenommen, es hätte einen gleichzeitigen theologischen Professor gegeben, damals, als die Theologie noch nicht aufgekommen war, so hätte man die Apostelgeschichte durchgehen können und wäre unterrichtet gewesen durch Achten auf das, worin er nun Professor gewesen wäre.
Dann endete es damit, daß der Apostel gekreuzigt wurde – und der Professor wurde Professor darin, daß der Apostel gekreuzigt wurde. Darauf verschied der Professor mit einem stillen, ruhigen Tod. Sören Kierkegaard


O fürchterliche Tiefe der Verwirrung, o fürchterliche, durch Beharrung verhärtete Irreführung. Von Generation zu Generation diese Hunderte und Aberhunderte von Professoren – in der Christenheit, also denn doch wohl Christen, zumal sie ja Professoren der Theologie waren. Sie haben Bücher geschrieben, und wiederum Bücher über die Bücher, und Bücher, um Überschau zu halten – da gab es wieder Zeitschriften, welche nur darüber schrieben, und die Buchdruckereien gediehen, und viele viele Tausende fanden Nahrung … und das Leben keines einzigen dieser Leihdiener ähnelte auch nur im entferntesten einer wahren christlichen Existenz – ja, keinem einzigen von ihnen fiel es ein, das Neue Testament zu nehmen, es geradezu und einfältig zu lesen und sich selbst vor Gott die Frage vorzulegen: »Ähnelt denn mein Leben auf irgendeine, wenn auch noch so entfernte Weise dem Christi, so daß ich mich einen Nachfolger nennen dürfte – ich, Professor der Theologie, Ritter des Danebrog, geehrt und angesehen, mit festem Gehalt und freier Dienstwohnung und Verfasser mehrerer gelehrter Schriften über die drei Missionsreisen des Paulus –?
Im Neuen Testament finden sich Stellen, aus denen man beweisen kann, daß es seine Richtigkeit hat mit Bischöfen, Priestern, Diakonen (wie wenig auch die heutigen der ursprünglichen Zeichnung ähneln), aber man finde doch im Neuen Testament die Stelle, wo vom »Professor der Theologie« die Rede ist! Weshalb muß man unwillkürlich lachen, wenn man zu jener Stelle, daß Gott gesetzt hat etliche zu Propheten, andere zu Aposteln, andere zu Vorstehern der Gemeinde – weshalb muß man unwillkürlich lachen, falls hinzugefügt würde: etliche zu Professoren der Theologie? Weshalb könnte da fast ebenso gut stehen: Gott hat gesetzt etliche zu Kanzleiräten?
Der »Professor«, das ist eine spätere christliche Erfindung – ja eine spätere christliche, denn sie wurde ungefähr zu der Zeit gemacht, da das Christentum zurückzugehen begann, und der »Höhepunkt« des »Professors« wurde gerade zu unserer Zeit erreicht – da das Christentum völlig abgeschafft ist.
Was drückt der »Professor« aus? Der »Professor« drückt aus, saß die Religion ein gelehrtes Problem ist; der Professor ist die größte Satire auf den »Apostel«. Man ist – Professor (wessen?) dessen, was ein paar Fischer in die Welt gesetzt haben: oh, treffliches Epigramm. Daß das Christentum die Welt solle überwinden können: ja, das hat der Stifter selbst vorausgesagt, und das glaubten die »Fischer«. Aber das Siegeszeichen: daß das Christentum in dem Maße siegen solle, daß es Professoren der Theologie gäbe – das hat der Stifter nicht vorausgesagt, es sei denn, das wäre dort geschehen, wo davon die Rede ist, daß der »Abfall« eintreten wird. Sören Kierkegaard


Indes, man kann sich auch auf ganz andere Art wider Gottes Wort wehren, wobei man darauf trotzt, daß man sehr wohl wage, mit ihm allein zu sein, etwas, das doch nicht wahr ist. Denn nimm die Heilige Schrift, schließ die Tür hinter dir zu – nimm dann aber zehn Wörterbücher, fünfundzwanzig Auslegungen: so kannst du die Heilige Schrift ebenso ruhig und ungeniert lesen, wie du den Lokalanzeiger liest. Fällt es dir dann etwa, wunderlicherweise, gerade, wenn du so recht schön dasitzt und eine Stelle liest, zwischendurch ein: »Hab ich dies getan, handle ich hiernach« (natürlich nur in Geistesabwesenheit, in einem zerstreuten Augenblick, da du nicht mit dem gewohnten Ernste gesammelt bist, kann dir dergleichen widerfahren), so ist die Gefahr doch nicht eben groß. Denn sieh, vielleicht sind da mehrere Lesarten, und vielleicht wird gerade jetzt eine neue Handschrift aufgefunden: ei, Gott behüte – da ist Aussicht auf neue Lesarten, und vielleicht sind fünf Ausleger der einen Meinung und sieben einer anderen, und zwei einer merkwürdigen Meinung, und drei schwanken oder haben gar keine Meinung, und »ich selbst bin nicht ganz einig mit mir über den Sinn dieser Stelle, oder, um meine Meinung zu sagen, ich bin der gleichen Meinung wie die drei Schwankenden, die keine Meinung haben« und so weiter.  Sören Kierkegaard – eine Auswahl Tatort Christenheit


Die Rückbezug auf Jesus ist ein Rückbezug gegen den Exzess der kirchlichen Institution. Der Rückbezug auf Mohammed verstärkt hingegen den Hass und die Gewalt. Jesus ist ein Meister der Liebe, Mohammed ein Meister des Hasses.

Anführer eines unbarmherzigen Krieges, ein Plünderer, ein Massenmörder der Juden und ein Poligamist.

Robert Redeker


Die Hauptgefahr, die im kommenden Jahrhundert vorherrscht, wird Religion ohne den Heiligen Geist sein, Christentum ohne Christus, Vergebung ohne Buße, Erlösung ohne Wiedergeburt, Politik ohne Gott, Himmel ohne Hölle.

William Booth, Begründer der Heilsarmee, in am Ende der Jahre 1800


Wenn der Türke kommt, soll man ihm keinen Widerstand leisten. Denn es steht geschrieben (Matth. 5,21): "Du sollst nicht töten." Wir sollen uns des Türken und anderer Verfolger nicht erwehren, sondern in strengem Gebet zu Gott anhalten, daß er wehre und Widerstand leiste. Daß ich aber gesagt habe: Wenn Kriegen recht wäre, wollt ich lieber wider die angeblichen Christen ziehen, welche die frommen Christen verfolgen, fangen und töten, als wider den Türken, das hat folgenden Grund: Der Türke ist ein rechter Türke und weiß vom christlichen Glauben nichts; er ist ein Türke nach dem Fleische. Ihr dagegen wollt Christen sein, rühmt euch Christi, verfolgt aber die frommen Zeugen Christi und seid Türken nach dem Geist.

Michael Sattler (hingerichtet 1527, seine Frau Tage später im Neckar ertränkt)


 Was nützen griechischer Text, Kommentare, Erkenntnis, Begabung und alles, wenn das Herz nicht bei CHRISTUS ist.

Jim Elliot 


Ich glaube, daß Satan uns heute ein falsches Werk der Evangelisation anbietet, damit wir getäuscht und zufrieden sind und uns nicht mehr nach dem echten sehnen. Es gibt eine ganz ernsthafte Gefahr, einen „populären Jesus" zu predigen. Um die Unerretteten zu erreichen, haben wir fälschlich, wenn auch aufrichtig, nur eine Seite des christlichen Lebens vorgestellt: die Freude der Errettung. In unserer Sorge, nur ja die Weltmenschen einzufangen, haben wir den Eindruck erweckt, das Evangelium sei eine fast schon lustige, leichtfertige Botschaft. Es gibt zuviel Gelächter in unseren Versammlungen und zuwenig Weinen. Was mich betrifft, so weigere ich mich völlig, Leute zu unterhalten, weder ältere Gläubige, die oft kalt und fleischlich sind, noch jüngere Gläubige, die keine Tiefe, keine geistliche Gesinnung und kein Verlangen haben, die Tiefen Gottes zu erforschen.Vor allem weigere ich mich, Sünder zu unterhalten, die auf dem Weg zur Hölle sind. Ich predige, wie Richard Baxter es tat, als ein sterbender Mann zu sterbenden Männern und Frauen. Ich möchte nicht, daß Seelen einmal meinen Namen im Feuersee verfluchen und sagen: „Ja, ich bin da in eine Evangeliumsversammlung gegangen, aber dann hat der Prediger Steward nur Witze gemacht und die Leute unterhalten. Er machte aus dem Christentum ein lächerliches Theater!“ Die alte Methode der Evangelisation bestand darin, die Menschen zum Weinen über ihre Sünde und zur Buße zu bringen, aber die moderne „Hollywood“-Methode besteht darin, die Leute zum Lachen zu bringen: „Seid ihr alle fröhlich? Dann sagt Amen!“ Also müssen unsere Lieder und Chorusse Jazzmelodien haben, sonst können wir uns nicht amüsieren. Wir brauchen viele Witze, sonst war es keine gute Versammlung. Das ist der Grund, weshalb es solch einen traurigen Mangel an Überführung von Sünde in modernen Evangelisationen gibt. Der Heilige Geist kann in einer leichtfertigen Atmosphäre nicht wirken.

 James A. Steward, Hollywood Evangelism, Fundamental Baptist Information Service 19.8.2003


 "Niedergerissen werden müssen die beiden bösen Sätze, so zwo starke Stützen des satanischen Reiches sind: - Erstens, daß einem Christen, weil er doch nur allein durch den Glauben gerechtfertigt werde, nicht nötig sei, daß er mit solcher Sorgfalt in den Wegen des Herrn wandle und sein Leben mit äußerstem Fleiß den Regeln und dem Exempel des Heilandes nachrichte;
- zweitens, daß auch den Gläubigen in diesem Leben nicht möglich sei, aus göttlicher Gnade ein solch Leben zu führen, daß er die Sünde nicht mehr sollte bei sich herrschen lassen."

Philipp Jakob Spener 


"Das ganze Neue Testament ziele dahin, daß wir müßten in Christo eine neue Kreatur sein, und daß all unser Christentum ohne den wirklichen Gehorsam ein Scheinwerk sei und Gott ein Greuel werde, ja daß unsere von Christus erworbene Freiheit nicht bestehe in einer Freiheit zu sündigen, sondern frei von Sünden zu sein; sodann, daß unser liebreicher Heiland so gütig gegen uns sei, daß er zur Leistung des neuen Gehorsams, welchen er erfordert, seinen Heiligen Geist zu geben willig sei, wo wir nur seine Bewegungen bei uns wollen lassen kräftig sein."

Philipp Jakob Spener


 »Simia semper manet simia, etiamsi induatur purpura«, das heißt: Ein Affe bleibt immer ein Affe, auch wenn man ihn in Purpur kleidet. Also wird auch die Kindertaufe ein abscheulicher Gestank und ein Gräuel vor Gott bleiben, wie herrlich sie auch von den Gelehrten mit gebrochenen Schriftstellen aufgeschmückt werde.

Menno Simons


Darum hat auch der Herr Cora, Dathan und Abiron mit ihren Anhängern so gräulich gestraft, dass sie sich des Priestertums ohne Gottes Erwählung wollten annehmen; also verwirft auch der Herr alle Propheten die aus sich selbst laufen, und sind doch von ihm nicht gesandt; die in seinem Namen reden, und doch von seinem Geist nicht getrieben werden. Darum so mag ein Jeglicher wohl zusehen, dass er nicht aus sich selber laufe, ehe denn er von dem Herrn, oder von seiner Gemeinde nach der vorgeschriebenen Weise berufen werde.

Dirk Philips 


Für die Reformatoren war die Bibel ihre höchste Autorität. Nachdem sie ihre "rechte" Auslegung gefunden hatten, verhielten sie sich der Bibel gegenüber in einer Haltung frommer Verehrung. Sie predigten biblische Lehre und verfolgten Menschen, die Jesus nachfolgen wollten. Sie führten Kriege zur Verteidigung der Bibel und ihrer Lehre.
Für die Täufer war die Bibel einfach das Buch, das sie zu Jesus brachte. Die Reformatoren fanden den "Schlüssel" zur Auslegung der Bibel in den Briefen des Apostels Paulus. Die Täufer jedoch fanden ihn in Jesus und seiner Bergpredigt. Die Reformatoren sahen in Paulus einen großen Theologen, den Urheber der Lehre von Glaube und Gnade. Die Täufer sahen in Paulus einen Mann, der alles aufgab und "ein Narr um Christi willen" wurde. Sie fanden Gemeinschaft mit ihm in seinem Märtyrertod.
Die Reformatoren lehrten den Gehorsam gegenüber der Obrigkeit. Sie betonten, die Obrigkeit sei "von Gott eingesetzt". Die Täufer lebten im Gehorsam gegenüber Christus.
Die Reformatoren nahmen Rücksicht auf die Mehrheit und warteten, bis "jeder bereit war", bevor sie Änderungen an der kirchlichen Ordnung vornahmen. Die Täufer taten bei der ersten Gelegenheit, was sie als den Willen Christi erkannt hatten. Wenn sich ihnen niemand anschloss, dann handelten sie als Minderheit.
Die Reformatoren folgten vernünftigen Überlegungen. Theologen, Fürsten und Gelehrte berieten miteinander, welche reformatorische Linie sinnvoll und durchsetzbar war. Die Täufer folgten Jesus nach, ohne groß Pläne zu machen. Das erschien oft unvernünftig. Aber dazu sahen sie sich von Christus herausgefordert und darin lag das Geheimnis ihrer Kraft.

Peter Hoover


Manche Leute in der Gebetsstunde beten so lange, weil sie so lange nicht gebetet haben.  G. Strom


Die Reformation war im Grund nur eine Wiederbelebung der Lehren von Augustinus. L. Boettner


The Reformation was essentially a revival of Austinianism L. Boettner


"Ich sehe Himmler als unseren Ignatius von Loyola an." aus Adolf Hitler: „Libres propos“ Adolf Hitler (Flammarion, Paris, 1952, S.164). IN DEUTSCH: Adolf Hitler: „HITLERs POLITISCHES TESTAMENT“ (Knaus, Hamburg, 1981).

"Vor allem habe ich von den Jesuiten gelernt. ...Die Welt hat niemals etwas annähernd so großartiges gesehen, wie die hierarchische Struktur der katholischen Kirche. Es gibt da so einige Dinge, die ich den Jesuiten für die Partei abgeschaut habe. ...Ich will Ihnen ein Geheimnis sagen: Ich gründe einen Orden. ... In meinen Ordensburgen wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich die Welt erschrecken wird. ... Aber es gibt noch Grade, von denen ich nicht sprechen darf." aus Hermann Rauschning: „Gespräche mit Hitler“ (Europa Verlag, Zürich, 1938)

„Ich sehe Himmler als unseren Ignatius von Loyola an.“ (120) (120) Adolf Hitler: „Libres propos“ (Flammarion, Paris, 1952, S.164).IN DEUTSCH: Adolf Hitler: „HITLERs POLITISCHES TESTAMENT“ (Knaus, Hamburg, 1981).


Die Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.  Karl Kraus  


Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, Uns zwischen beiden in der Schwebe. Eugen Roth


If there were no God there would be no atheists. G. K. Chesterton 


Einer von ihnen, der bekannte Pariser Pastor Theodor Monod, schrieb später in einem Brief: "Der Unterschied zwischen diesen Versammlungen und vielen andern, denen ich früher beiwohnte, ist eben der Unterschied zwischen einer Blume und dem Namen einer Blume. Die Christen kommen so oft nur zusammen, um über gute und köstliche Dinge zu reden, über Frieden, Freude, Liebe usw., aber dort wurden uns in der Wirklichkeit diese Dinge selbst geschenkt." aus: Quellen aus dem Heiligtum (bez. Oxforder Bewegung) Nachdruck per Eigenverlag Freie Brüdergemeinde Albstadt


Die Not im Volke GOTTES ist die, daß keine Not da ist!


"Wozu schickst du deine Kinder zur Schule? - 'Natürlich, damit sie auf das Leben in der Welt vorbereitet werden.' - Von was für einer Welt sprichst du denn, von dieser oder von der zukünftigen? Vielleicht denkst du nur an diese Welt, und vergisst, dass es eine zukünftige Welt gibt, und eine, die ewig dauern wird! Bitte denke ernsthaft daran, und schicke deine Kinder zu solchen Lehrern, die diese zukünftige Welt immer vor ihren Augen haben. Sonst - erlaubt mir, es klar zu sagen - ist es kaum besser, sie zur Schule zu schicken, als sie zum Teufel zu schicken. Und auf jeden Fall, wenn dir die Seele deiner Kinder irgendetwas bedeutet, schicke sie nicht an eine dieser grossen öffentlichen Schulen (denn diese sind Brutstätten von aller Art Bosheit), sondern an eine private Schule, wo ein frommer Mann unterrichtet, der sich bemüht, eine kleine Anzahl Kinder sowohl in der Lehre wie auch in der Religion zu unterrichten." John Wesley


  Musik soll „nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths seyn. Wo dieses nicht in Acht genommen wird, da ists keine eigentliche Music sondern ein Teuflisches Geplerr und Geleyr" J.S. Bach.


"Der wichtigste Grund, warum die Wundergaben so früh zurückgezogen wurden, lag nicht nur darin, dass der Glaube und Heiligung so gut wie verloren waren, sondern darin, dass trockene, formalistische, orthodoxe Männer begannen, Gaben, die sie selber nicht in sich hatten, lächerlich zu machen und sie alle entweder als Raserei oder Hochstapelei herabzusetzen." (John Wesley)


Wo verstecken sich die vielen Christen ? Antwort: Im Abfall


Eher begegnet einem in Deutschland ein Kamel, als daß man normale Christen träfe.


Für die "Erweckung" eingeschläfert.


Lehre "gut" - Patient tot. 



Schule: Staatlich sanktionierte Gehirnwäsche. 


"Recht auf Bildung" = Polizeilich exekutiver Bildungszwangs.


Das "über die rote Ampel gehen" wiegt in Deutschland moralisch schwerer, als das Abtreiben eines unschuldigen Kindes. 


Die meisten Brüder-Ideologen bleiben eben nur am Kreuz stehen und bewundern es zeitlebens. Dabei reden sie im Mantra: "Werk auf Golgatha, Werk auf Golgatha, Werk auf Golgatha ...". Kommen aber oft nicht zur rechten Nachfolge (da sie Glaube und Werke nicht verstehen) und nennen die, die nachfolgen wollen gesetzlich und werksgerecht. Sie "bekehren" sich und das ist im Grund dann auch schon der Anfang vom Ende. Nun mit dem "Heil in der Tasche" (meinen sie fälschlich) begreifen sie nicht, daß die Heiligung heilsnotwenig ist, den wer sich selbst nicht ans Kreuz durch die Heiligung schlägt (sein Kreuz auf sich nimmt), wird zwangsweise den Weg des Abfalls beschreiten, lau werden, seine Lampe wird erlöschen und er wird von Jesus einmal ausgespuckt werden - für solche wäre es besser gewesen, sie wären nie zum Heil gekommen. Denn nun können sie nur noch auf das Gericht warten, da sie Jesus nicht ein zweites mal für sich kreuzigen können.

 


 

"2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune und ich mach´ mir die Bi...bel, Widdewidde wie sie mir gefällt..."


Der "bibeltreue" Falschlehrer während er ums Feuer tanzt und biblische Wahrheiten verbrennt: "Nur gut daß niemand weiß, daß meine wahrer Name Wolfs-Schaf heißt."


 Die meisten "evangelikalen" "bibeltreuen" "in-ihm" "Frei""kirchen und "Gemeinden verhalten sich wie eine Prostituierte ihrem Freier gegenüber, nur daß die geistlichen Huren noch dafür bezahlen: Daß sie eben meinen, den Menschen einen "Jesus" aufschwatzen zu wollen. Der "liebe Jesus" will Dir dies und das tun, Jesus braucht Dich unbedingt, mit Jesus bekommst Du dies und das. Alles freilich in bunten Farben und mit weltlicher Musik etc. untermalt. "Jesus - der neue Bonus in der ich-will-mehr Gesellschaft". Im Grund kommen dabei ja niemals wirkliche Sünder zur echten Buße oder Umkehr bzw Wiedergeburt.

Gemeinden:= Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten?


Hillsong = Hellsong = Hellsing


"Der Herr baut seine Gemeinde" - die Christen verwüsten sie aber schnell wieder.


Man scheint oft Erleuchtung mit Verblendung zu verwechseln.


ProChrist = Contra Christus


Die meisten Rußlanddeutschen-Christen: In der Sowjetunion bloß keine registrierte Gemeinde sein. Im Westen angekommen dann aber gleich einen registrierten Verein (e.V.) gründen - die Logik des Mammons - der Anfang vom Abfall.


Kita = Kinderterrorisierungsanstalt bzw. Kinderindoktrinationsansalt

 


 

"Gebet" original: Komm Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast.

"Gebet" ehrlich: Komm Herr Jesus, denn Du warst nie unser Gast; in Wahrheit haben wir dich doch nur gehaßt.


Exklusive Brüdergemeinde = exklusiv Heiliger Geist


Je mehr Reiche, umso weniger Reich Gottes


Bei der Zungenbewegung bewegt sich nur das Zungen-Fleisch - mehr nicht.


Von Gott nicht geführt = von Menschen verführt.


Atheismus ist das Opium der Intellektuellen


Bibelschulen = Bibelfälscherwerkstätten


Darbystische Brüdergemeinden = fleischliche falschdemütige irrlichtige Vereine für intellektuell elitäre "der Stellung nach" exklusive (Schein)Heilige - geschlossene für den heiligen Geist


Calvinisten-Gemeinden = Calvin-kultische Versammlung unerwählter orthodoxer Pharisäer


Büchertisch = angerichteter Tisch mit allerlei verderblicher Abfall-Nahrung


Sie logen, die Theologen.


Wenn Salz kraftlos wird, sammelt es sich in einer (e.V.) Gemeinde-Salzsäule.


Der Sinn des Lebens ist, Gottes Willen (allgemein wie speziell) zu tun. Sinnloses Leben ist, den eigenen Willen zu tun.


Das Reich Gottes mag überall gefunden werden, aber am geringsten in den westlichen sogenannten Gemeinden.


"Gemeinden" = Opium fürs Gemeinde-Volk.


Sonntag: "Gottes""dienst", Montag - Samstag: Fleischesdienst


"Heiligungsbewegung!" - Ähm - Das heißt, die normalen frömmlichen Bewegung sind also nicht heilig?! Sonst müßte doch nicht die angeblich alle paar tausend Jahre stattfindenden "Heiligungsbewegungen" als solche bezeichnet werden. Durch diesen Begriff negiert sich das real nicht existierende Christentum also auf eine Scheinheiligenbewegung.


Glauben Sie an den Tod nach dem Leben?


Manche scheinen den Bau des Reiches Gottes mit dem Bau von e.V. Gemeindehäusern zu verwechseln. Auch hier wird meist nur auf Sand gebaut und kein Stein auf dem anderen bleiben.


Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt und für das fleischliche Auge nicht erkennbar. Am allerwenigsten erkennbar scheint es gerade da zu sein, wo sich jene Treffen die vorgeben Mitbürger dieses Reiches zu sein.


Bibelkommentare: Wenn man geistlich unfähig ist, den Kommentar das Heiligen Geistes zu vernehmen, dann bleiben nur Bibelkommentare übrig.


Gemeinde-Sonntag = Totensonntag


Gemeindehäuser sind meist nur übergroße Grabsteine.


Gemeinde-Chöre: Selten hört man Tote so schön singen.


Bettgemeinde statt Betgemeinde