Weshalb die Christen dem Antichristen nachfolgen werden

am Beispiel des Weihnachtsbaumes verdeutlicht

Mit „die Christen" meine ich tatsächlich die meisten jener Menschen, die deren Namensgeber zwar bewundern aber Ihm nicht nachfolgen. Deren Leben und Werke im Grund die größte Verleugnung desselben darstellen: Jesus Christus. Ich denke nicht einmal, daß jene Menschen deren Eigenlob sich auf die Treue zur Bibel richtet: Den Bibeltreuen, wirklich dem Geist des Antichristen (1. Joh. 4,3 ) widerstehen können und echtes geistliches Urteilsvermögen entgegenzusetzen haben. Warum meine ich das ? Weil sie bereits jetzt, in Zeiten der Ruhe, in alle möglichen Irrlehren verfallen. Wie z.B.: Unverlierbarkeit des Heils, AT Gebote halten, Sabbat/Sonntag halten, Vorentrückungs-Irrlehre, Allversöhnung, Dreieinigkeit ablehnen, Taufe im heiligen Geist als 2. Erfahrung, Calvin-Götze, e.V. Sektentum, absolute Staatshörigkeit, u.v.m.

Die allermeisten sind JETZT schon bereits vom Geist des Antichristen, der JETZT schon in der Welt IST betrogen und verführt. Fast könnte man meinen, die Christenheit bräuchte nicht einmal den Satan und würde auch bei allen optimalen Bedingungen in alle verfügbaren Irrtümer verfallen.

Es wird so sein, wie es Jesus im Gleichnis der 10 Jungfrauen (Mat 25) gesagt hatte:

1.) Alle schlafen !

2.) 5 von 10 der Jungfrauen werden in die Hölle kommen, da sie nicht genug (keinen) Glauben (mehr) hatten.

Wohlgemerkt nicht 5 von 10 Menschen, sondern 5 von 10 die vorgeben Christen zu sein UND meinen nachzufolgen. Sie tun etwas. Es sind also keine Namenschristen, die sind ohnehin verloren, sondern aktive Christen. Die meisten schlafen den Sündenschlaf bis sie ihre Augen erst wieder aufmachen, wenn das ewige Feuer der Hölle bereits um sie lodert.

Auch gibt es genug die „Herr Herr" (Mat 7,22) rufen, je bibeltreuer um so lauter: „Herr Herr, haben wir nicht immer eine große Bibel mit uns gehabt", „Herr Herr, waren wir nicht die Bibeltreusten", „Herr Herr haben wir nicht Tausende zu Dir gebracht", „Herr Herr waren wir nicht jeden Sonnentag in Deinem Haus", „Herr Herr hatten wir nicht das größte Kopftuch von allen", „Herr Herr gaben wir nicht unseren Zehnten", „Herr Herr beteten wir nicht am lautesten und längsten", „Herr Herr waren wir nicht auf den besten Bibelschulen und lasen die besten Bücher", „Herr Herr brachen wir nicht das Brot Tausende mal"...

Letztlich war alles völlig umsonst. Es wird auch hier nur lauten können:

'Niemals kannte ich euch. Weicht von mir, die ihr das Gesetzlose wirkt!'

Was hat aber nun der Weihnachtsbaum, die Gesetzlosigkeit (das mißachten der Gebote Jesu und der Ordnungen Gottes (nicht der AT-Gebote)) und der Antichrist miteinander zu tun ?

Der Weihnachtsbaum (Jer 3,10ff) ist offene Gesetzlosigkeit, da Gott jeden Götzendienst verboten hatte. Das Gebot, sich keine schwachsinnigen Dinge anzuschaffen, die zumal noch die Geburt des Anti-Christen Nimrod darstellen, wurde gebrochen, und wirkt somit die Gesetzlosigkeit.

Der Antichrist selbst, ist der Gesetzlose. (2. Thes 2,7-8)

Wichtig ist, daß diese Gesetzlosigkeit JETZT schon am wirken ist, und das es etwas geheimnisvolles ist. Zwar geheimnisvoll aber nicht unverständlich. Die Hure in Offb. 17,5-7 hat ebenso ein Geheimnis, heute wissen wir, daß diese Hure, die Hurenkirche Roms inkl. deren evangelischen Hurentöchter ist.

Ich denke es ist der geheim/okkulte Geistes des Antichristen der jetzt schon wirkt. Dieses Wirken und Durchdringen des Bösen sieht man dann eben auch daran, daß man sich einen Götzenbaum anschafft aber nicht seine eigene Jämmerlichkeit erkennt. Das abgründig Böse ist oft profan. Es steht halt nun dieser Baum da, na und. Es ist alles nur die oder jene „Lehrmeinung" - na und. Alles ist relativ, das Heil ewig sicher und die Erde eine Scheibe. Letztlich ist es der Zustand, der KEINE HOFFNUNG mehr bringt (Mat 15,14) Das „Laßt Sie" des Herrn Jesus sagt, daß auch den heutigen Neo-Pharisäern keine Heil mehr zuteil werden kann. Es ist hoffnungslos für solche, nichteinmal Jesus hatte noch eine Hoffnung für solche gehabt. Sie sind nicht mal der Mühe wert, wie die wahren Jünger Jesus fälschlich noch meinten.

Es gibt entweder den Geist des Antichristen oder den Geist Gottes dem man folgen kann. Was es hier nicht gibt, ist eine Neutralität. Entweder folgt man dem einen oder dem anderen. Doch eines Geistes ist man immer und AUS einem Geist ist man immer. Ist man NICHT im heiligen Geist, so ist man auch außerhalb des Heils und verloren. Jeder sollte Römer 8 genau lesen und befolgen. Hier steht klar beschrieben, WELCHE die wahren Söhne Gottes sind. NICHT die, die sich nur seines Namens rühmen, sondern die, die IN und DURCH seinen Geist wandeln, nicht mehr ihrem Fleisch folgen. Es geht wie überall um die Befreiung von der Sünde und das hier, heute und jetzt DURCH den WANDEL im heiligen Geist zu Gott hin. Jeder der sich nur seines profan-juristisch-theoretischen Standes rühmt aber noch im Fleisch wandelt, also noch in Römer 7 ist statt in 8, der ist klar verloren:

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Römer 8,1

Jesus starb doch nicht, damit es uns nun moralisch besser geht und wir einmal in den Himmel kommen - Unsinn. Jesus starb, damit wir frei von Sünden werden DAMIT wir zu IHM kommen und überhaupt in den Himmel kommen KÖNNEN. Kein Unreiner wird jemals die Braut Gottes betreten können (Offb 21,27) das ist völlig unmöglich. Kein Feigling, Ungläubiger, Gräulicher, Mörder, Unzüchtiger, Zauberer, Götzendiener, Lügner wird jemals in den Himmel kommen können (Offb 21,8) - no way - völlig unmöglich. Das sagt Jesus selbst und er sagt es an die Gemeinden:

ICH, Jesus, schickte meinen himmlischen Boten, euch diese Dinge zu bezeugen für die Gemeinden. ICH bin die Wurzel und der Spross Davids, der helle Morgenstern. Offb 22,16

Letztlich scheitert alles, weil das größte aller Gebote nur bestaunt aber nicht getan wird. Daran hängen alle Gebote. An der Liebe hängt auch immer die Wahrheit. (2. Thes 2,10) Würden wir Gott WIRKLICH lieben, dann gäbe es nur Einheit im Geist, wahre Gemeinschaft, Wahrheit, Liebe und letztlich das sichtbar/unsichtbare Himmelreich unter den Menschen.

„Als nun die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern den Mund gestopft hatte, versammelten sie sich; und einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, stellte ihm eine Frage, um ihn zu versuchen, und sprach: Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Und Jesus sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken". Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.

 

Als nun die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus und sprach: Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er?

  Sie sagten zu ihm: Davids.

  Er spricht zu ihnen: Wieso nennt ihn denn David im Geist "Herr", indem er spricht: "Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße"? Wenn also David ihn Herr nennt, wie kann er dann sein Sohn sein?

  Und niemand konnte ihm ein Wort erwidern. Auch getraute sich von jenem Tag an niemand mehr, ihn zu fragen.

  Mat 22,34-46