25  Ein gründliches und klares Bekenntnis der armen und elenden Christen

Ein gründliches und klares Bekenntnis der armen und elenden Christen von der Rechtfertigung, den Predigern, der Taufe, dem Abendmahl und Eidschwören, um welcher willen sie besonders von den Gelehrten so jämmerlich gehasst, gelästert und verleumdet werden, deutlich aus Gottes Wort verfasst von Menno Simons. Anno 1552.

Eine reine und wahre Erkenntnis des göttlichen Wortes, einen rechtschaffenen und tätigen Glauben an Christum Jesum, eine unverfälschte, feurige Liebe und ein frommes, bußfertiges und unsträfliches Leben wünscht meine Seele allen, welche dieses unser Bekenntnis sehen, lesen und hören werden, von Gott, unserm himmlischen Vater, durch Christum Jesum, unsern Herrn, welcher uns geliebt und uns von unsern Sünden gewaschen hat in seinem Blut. Ihm sei Ehre und Preis, Reich, Kraft und Majestät von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen.

Christus sagt:

»Wer diese meine Rede hört, und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Manne, der sein Haus auf einen Felsen baute. Da nun ein Platzregen fiel, und ein Gewässer kam, und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht, denn es war auf einen Felsen gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute. Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.« (Mt 7,24–27)

 25.1  Vorrede
 25.2  Von der Rechtfertigung
 25.3  Über das Anhören der Prediger
 25.4  Von der Taufe
 25.5  Von der Kindertaufe
 25.6  Von des Herrn heiligem Abendmahl
 25.7  Von dem Abendmahl der Prediger
 25.8  Vom Eidschwören
 25.9  Beschluss