3.6  Hemes Nimrich, ein Lehrer der Taufsgesinnten,

mit mehreren andern werden um des Zeugnisses Jesu Christi willen, nachdem Hemes zuvor durch den Galgen geführt worden ist, in Witgenstein zur Stadt hinausgegeißelt. Im Jahre 1605.

Unter vorgemeldetem Grafen von Stein (oder Witgenstein) in Deutschland (wiewohl ihm der Name reformiert beigelegt wurde), haben gleichwohl die Taufsgesinnten damals um ihres Glaubens willen viel Verfolgung erlitten.

Ein Lehrer (dieses Glaubens), Hemes Nimrich genannt, wurde nebst mehreren andern in Verhaft genommen; dieser wurde nach dem Galgen geführt (schreibt P. J. Twisck) und wusste nicht anders, als daß man ihn enthaupten würde; als er aber dahin kam, führte man ihn (wie man es mit den andern gemacht hatte) unter dem Galgen durch, und geißelte ihn scharf; die anderen Gefangenen peitschte man zur Stadt hinaus.

Chronik vom Untergange, das 17. Buch auf das Jahr 1605, Gedr. 1620, der zweite Teil, das 17. Buch auf das Jahr 1605, Pag. 1590, Kol. 2.